Neuerscheinung: NOMOS Handkommentar Arbeitsrecht

26.08.2010

Ende August ist im NOMOS-Verlag die zweite Auflage des erfolgreichen „Handkommentar Arbeitsrecht – Individualarbeitsrecht mit kollektivrechtlichen Bezügen“ erschienen. Herausgeber sind Prof. Dr. Wolfgang Däubler, Rechtsanwalt und FAArbR Jens Peter Hjort, Rechtsanwalt und FAArbR Michael Schubert und Rechtsanwalt Dr. Martin Wolmerath. Rechtsanwalt Dr. Bernhard Ulrici hat als Autor an dem Kommentar mitgewirkt und zusammen mit Prof. Dr. Burkhard Boemke die Vorschriften der § 305 – 310 BGB kommentiert, welche die Rechtskontrolle formularmäßiger Vertragsbedingungen (Allgemeiner Geschäftsbedingungen) regeln. Zusätzlich erläutert Dr. Bernhard Ulrici in der zweiten Auflage nunmehr das Arbeitnehmerurheberrecht.

Mit dem Handkommentar Arbeitsrecht (ISBN: 978-3-8329-4156-7, 118,00 €) ist jetzt in bereits zweiter Auflage der erste gezielt auf die Beratung von Arbeitnehmern und Führungskräften ausgerichtete Kommentar zum Arbeitsrecht erschienen, der auf rund 3.400 Seiten alle relevanten individualarbeitsrechtlichen sowie sozialrechtlichen Gesetze ausführlich und mit dem notwendigen Praxisbezug kommentiert. Kollektivrechtliche Vorschriften, insbesondere des Betriebsverfassungsgesetzes und des Tarifvertragsgesetzes werden nicht eigenständig kommentiert. Deren Erläuterung erfolgt jeweils in ihrem Bezug zu den Vorschriften des Individualarbeitsrechts.

Als Mitautor hat Rechtsanwalt Dr. Bernhard Ulrici die §§ 305-310 BGB kommentiert, welche für die rechtssichere Vertragsgestaltung im Arbeitsrecht von herausragender Bedeutung sind. Seit der Schuldrechtsmodernisierung finden die Vorschriften über Allgemeine Geschäftsbedingungen auch auf arbeitsrechtliche Verträge Anwendung. Hierdurch wurden die Ergebnisse der früheren Rechtsprechung zur Inhaltskontrolle von Arbeitsverträgen vollständig auf den Prüfstand gestellt. Mit der vorliegenden Kommentierung werden die maßgeblichen Vorschriften unter besonderer Berücksichtigung der hierzu bereits ergangenen höchstrichterlichen Rechtsprechung erläutert und weiterführende Hinweise gegeben. Insbesondere wird auf riskante Gestaltung und deren Vermeidung hingewiesen. Ergänzt wird die Kommentierung der einschlägigen Vorschriften durch einen Anhang, der typische Vertragsklauseln von A wie Änderungsvorbehalt bis Z wie Zurückbehaltungsrechte erörtert.

Außerdem erläutert Rechtsanwalt Dr. Bernhard Ulrici auf der Grundlage seiner 2008 erschienenen Dissertation das Arbeitnehmerurheberrecht, welches das Spannungsverhältnis zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer in Bezug auf die vom Arbeitnehmer im Arbeitsverhältnis geschaffenen urheberrechtlich geschützten Werke ausgestaltet. Entgegen weitläufiger Annahme ist es nämlich keineswegs so, dass der Arbeitgeber mit entsprechenden Werken nach seinem Belieben verfahren kann, weil er den Arbeitnehmer schließlich vergütet habe. Vielmehr besteht in jedem Fall zwischen Arbeitnehmer und dem Werk ein untrennbares Band fort. Dies löst Beratungs- und vor allem vorsorgenden Gestaltungsbedarf für beide Seiten aus.

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